
Leichter lernen mit Hypnose: Lernblockaden auflösen, Potenziale entfalten
Das Wichtigste in Kürze:
- Lernprobleme können Kinder, Jugendliche und Erwachsene betreffen – Ursachen sind oft ungünstige Lernatmosphäre, unverarbeitete Erlebnisse, hinderliche Glaubenssätze oder innere Blockaden.
- Lösungsorientierte Hypnose hilft, diese Faktoren zu erkennen und aufzulösen, passende Lernstrategien zu entwickeln und Stress zu regulieren.
- Kernbotschaft: Jeder kann lernen! Wir lernen seit dem ersten Atemzug – manchmal braucht es nur die richtigen Bedingungen und den Zugang zu den eigenen Ressourcen.
- Besonders hilfreich bei: Konzentrationsproblemen, Lese-Rechtschreib-Schwäche, Rechenschwäche, Prüfungsangst, Selbstwertproblemen im Zusammenhang mit Lernen.
Wann wird Lernen zum Problem?
In Schule, Studium und vielen Berufen sind die rasche Aufnahme, Speicherung und Umsetzung neuer Inhalte sowie die Verknüpfung mit bereits erworbenem Wissen unerlässlich. Doch nicht immer verlaufen diese Prozesse reibungslos.
Lernprobleme können Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen beeinträchtigen, also frühzeitig oder erst ab einem späteren Zeitpunkt in der Lern- und Leistungsentwicklung auftreten. Ursächlich kommen etwa eine ungünstige Lernatmosphäre, unverarbeitete Erlebnisse sowie Glaubenssätze und Negativsuggestionen in Frage, die – oft unbemerkt – innerlich wirken.
Menschen, denen das Lernen schwer fällt, lernen zu viel, zu wenig, zu unstrukturiert, zu unkonzentriert, zu verkrampft, zu lustlos, zu langsam, zu verbissen, zu unsicher oder glauben, gar nicht lernen zu können. Dies wird dann als Lernproblem, Lernschwierigkeit, Lernstörung oder Lernblockade empfunden und bezeichnet.
Wie hilft lösungsorientierte Hypnose & Beratung beim Lernen?
Lösungsorientierte Hypnose und Beratung unterstützen dabei:
- Ursachen erkennen und auflösen: Verursachende, begünstigende sowie aufrechterhaltende Faktoren der Lernschwierigkeiten werden identifiziert. Dazu gehören Glaubenssätze, Verbote oder Gebote, die wie innere Bremsen auf den Lernenden wirken.
- Passende Strategien entwickeln: Auf unbewusster Ebene werden individuelle Lernwege entworfen und erste Schritte zur praktischen Umsetzung im Hier und Jetzt eingeleitet.
- Balance finden: Ein optimales Maß an Arbeit, aber auch an Muße (!) wird entwickelt, um erfolgreich zu lernen.
- Den Körper einbeziehen: Der Körper wird als unerlässlicher Teil von Lernprozessen anerkannt und aktiv einbezogen (z.B. durch Bewegung, Entspannung, Pausen).
- Gelassenheit und Selbstbewusstsein stärken: Stress wird reguliert, das Selbstwertgefühl gestärkt.
Und damit die persönliche Lern- und Leistungsfähigkeit zu steigern.
Die zentrale Botschaft: Jeder kann lernen!
Im besonderen Zustand der Hypnose können Sie bzw. kann Ihr Kind die eigenen Lernbedürfnisse kennenlernen… denn eines ist sicher: Jeder kann lernen! Wir alle lernen unentwegt seit unserem ersten Atemzug und werden dies auch bis an unser Lebensende tun.
Wie funktioniert Lernen – und wann wird es gestört?
Zu Beginn unseres Lebens ist Lernen noch eine Selbstverständlichkeit. Wir lernen, auf uns aufmerksam zu machen, um optimal versorgt zu werden oder uns einfach mitzuteilen. Wir lernen zu laufen, zu sprechen, neugierig beobachten wir, ahmen nach und begreifen die Welt um uns herum mit den Händen. In diesem stetigen Kommunikationsprozess lernen wir direkt aus den Reaktionen der Umwelt, werden belohnt, bestraft oder nicht beachtet. Dabei erweitern wir stetig Erfahrungswelt und Wissen.
Wir lernen also immer in Beziehung zu unserer Umwelt, insbesondere den Menschen, die unser Lernen begleiten. Dies setzt sich auch in der Schule fort, wo die Vermittlung bestimmter intellektueller Fertigkeiten in umschriebenen Zeiträumen und im ständigen Vergleich mit vielen anderen Kindern einen Nährboden für die Entwicklung von „Störungen" im Lernprozess bietet.
Risikofaktoren für Lernblockaden – Abweichungen vom „Normalen"
Manche Kinder lernen anders als der Durchschnitt, etwa bezogen auf Lerntempo oder bevorzugte Sinnesmodalitäten, welche die unterschiedlichen Lerntypen ausmachen. Die sogenannten Teilleistungsstörungen Lese-Rechtschreib-Schwäche (Legasthenie) oder Rechenschwäche (Dyskalkulie) führen oftmals bereits in den ersten Schuljahren zu dem Glauben, nicht lernen zu können, was durch negative Lernerfahrungen immer wieder bestätigt wird. Hartnäckig hält sich z.B. das Vorurteil, dass der Verlauf des Schriftspracherwerbs eine Aussage über die intellektuelle Begabung eines Menschen erlaubt.
Der Erfolg eines Menschen ist jedoch ohnehin weniger vom gemessenen Intelligenzquotienten als von angemessenen Lernangeboten und -erfahrungen abhängig, wie die Geschichten vieler höher intelligenter bis hochbegabter Lern- und Leistungsversager zeigen (sog. Underachiever).
Hier tut es gut, das Selbstbild zu modifizieren, um als Mensch sowie als Lernender die eigenen Schwächen und Stärken differenziert zu betrachten und ein gesundes Selbstwertgefühl zu entwickeln.
Wie arbeite ich in meiner Praxis mit Lernproblemen?
In meiner Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nutze ich die Hypnose, um:
- hinderliche Glaubenssätze („Ich bin zu dumm", „Ich kann das nicht") aufzudecken und zu verändern
- positive Lernerfahrungen zu aktivieren und zu verstärken
- individuelle Lernstrategien zu entwickeln, die zum persönlichen Lerntyp passen
- Stress und Prüfungsangst zu reduzieren
- das Selbstvertrauen in die eigene Lernfähigkeit zu stärken
So wird Lernen wieder zu dem, was es ursprünglich war: ein natürlicher, selbstverständlicher Prozess.

Dipl.-Päd. Jeanette Viñals Stein
Systemische Therapeutin (SG) & Heilpraktikerin
Eleonorenstr. 18
30449 Hannover
0511-3006155
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